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Berufsanfänger beklagen veraltete Kommunikationsmittel am Arbeitsplatz

Headsets, Webcams und Instant Messenger sind gefragt / Ausbilder beklagen fehlende persönliche Kommunikationsfähigkeit

Hürth, 08. April 2008 – Wenn Hochschulabsolventen ins Berufsleben einsteigen, vermissen sie einer englischen Studie zufolge die aus ihrem privaten Umfeld vertraute Technik. Moderne Kommunikationsmittel würden nach Angaben der Befragten ihre Produktivität und Reaktionsgeschwindigkeit auf Kunden- und Lieferantenanfragen steigern. Konkret glauben 82 Prozent, dass der Einsatz eines Headsets ihre Bewegungsfreiheit steigert und die Privatsphäre am Arbeitsplatz verbessert. Rund Dreiviertel der Befragten wünschen sich den vermehrten Einsatz von Webcams (77 Prozent) und die Nutzung von Instant Messaging-Systemen (73 Prozent).

Digitale Kluft zwischen den Generationen

Zu diesem Ergebnis kommt eine im Auftrag des Headset-Herstellers Plantronics in England durchgeführten Studie1. Bei der Erhebung wurden jeweils rund 500 Berufsanfänger und deren Ausbilder aus unterschiedlichen Branchen befragt. Die Untersuchung zeigt die digitale Kluft, die entsteht, wenn ältere Arbeitnehmer auf jüngere Treffen, die mit digitalen Medien groß geworden sind.

63 Prozent der Ausbilder beklagen die fehlende Kommunikationsbereitschaft für persönliche oder telefonische Gespräche mit Absolventen. Über die Hälfte derer (53 Prozent) gaben an, bei der Kommunikation via E-Mail ein besseres Gefühl zu haben.

Flexibilität steigt mit Unternehmensgröße

Kleinere Unternehmen sind den Studienergebnissen zufolge am restriktivsten wenn es darum geht, Mitarbeiter mit mobilen Kommunikationsmitteln auszustatten oder flexible Arbeitsorte und -zeiten anzubieten. In größeren Firmen gaben 58 Prozent der Befragten an, dass ihnen der Geräuschpegel in modernen Büros und fehlende Privatsphäre am meisten zu schaffen machten. Neuere Kommunikationstechnologie würden ihnen helfen diese Probleme zu bewältigen.

Oliver Jungklaus, Marketing Business Manager bei Plantronics Deutschland dazu: „Die Art, wie diese neue Berufsgeneration arbeitet, ist anders und das ist nicht wirklich überraschend. Hochschulabsolventen von heute sind mit neuen Kommunikationsformen groß geworden und dabei spreche ich nicht nur von E-Mail und Mobiltelefon. Unternehmen sollten sich dies zunutze machen und durch die Einbindung von Instant Messaging, dem Einsatz von Headsets oder der Öffnung hin zu flexibleren Arbeitszeiten und –plätzen, das Potential der jungen Talente in ihren Reihen maximieren.“

1   Durchgeführt von Tickbox.net

Russell Castronovo

Karen Auby

Lerin O'Neill